Hallo, ich bin Leah und möchte euch die Geschichte meines Wallachs PJ erzählen, eine Geschichte, die uns große Sorgen bereitet hat, am Ende aber glücklicherweise ein Happy End hatte.
PJ ist ein 17-jähriger Scheckwallach (16 hh) und begleitet mich inzwischen seit sieben Jahren. In all dieser Zeit war er immer fit, gesund und voller Energie. Deshalb war ich völlig geschockt, als sich im Mai plötzlich alles änderte.
Beim Reiten passierte etwas, das ich noch nie erlebt hatte: PJ verlor innerhalb kurzer Zeit zweimal das Gleichgewicht und stürzte. Er war schon immer unglaublich trittsicher, deshalb wusste ich sofort, dass irgendetwas nicht stimmte.
Natürlich ließ ich ihn sofort gründlich von unserer Tierärztin untersuchen. Doch zu unserer Überraschung konnte zunächst nichts Auffälliges festgestellt werden.
In den darauffolgenden Wochen bemerkte ich dann weitere Veränderungen. PJ trank deutlich mehr als sonst, musste ständig urinieren und verlor außerdem sein Winterfell nicht richtig. Da er inzwischen 17 Jahre alt ist, dachte ich sofort an Cushing.
Unsere Tierärzte von Hampden Vets nahmen Blut ab, und tatsächlich kam eine Überraschung heraus. Cushing war es nicht. Stattdessen zeigte das Blutbild, dass PJ massive Leberprobleme hatte.
Mit dieser Diagnose hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Ich achte immer sehr darauf, dass auf unseren Weiden kein Jakobskreuzkraut wächst, und auch keines der anderen Pferde hatte irgendwelche Leberprobleme. Umso ratloser waren wir.
Die Empfehlung unserer Tierärzte war klar: komplette Ruhe, keine Arbeit und täglich Hepalyte Lebertonikum von Hestevard. Einen Monat später sollten neue Blutwerte zeigen, ob sich etwas verbessert.
Also bekam PJ jeden Tag 60 ml Hepalyte ins Futter, zusammen mit melassefreiem Häcksel und Mariendistel.
Ganz ehrlich: Der Monat zog sich wie Kaugummi. Ich habe jeden Tag gehofft, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Als dann endlich die neuen Blutwerte kamen, konnte ich mein Glück kaum fassen. Seine Leberwerte hatten sich bereits deutlich verbessert und die Leber begann sich zu regenerieren. Es war einfach unglaublich.
Natürlich machten wir genauso weiter. PJ blieb noch zwei weitere Monate auf der Weide, bekam weiterhin Hepalyte und durfte sich ganz in Ruhe erholen.
Im September folgte dann die nächste Blutkontrolle, und diesmal war die Freude riesig: Alle Leberwerte lagen wieder im Normalbereich!
Langsam konnten wir wieder mit dem Training beginnen und heute ist PJ wieder ganz der Alte. Er galoppiert über die Weide, springt voller Lebensfreude herum, spielt mit seinen Kumpels und genießt einfach sein Pferdeleben.
Für mich steht fest: Hepalyte hat einen riesigen Anteil an seiner Genesung gehabt. Ich bin unglaublich dankbar, sowohl unserem Tierärzteteam von Hampden Vets als auch Hestevard.
Zur Sicherheit werden wir in sechs Monaten noch einmal Blut abnehmen lassen. So können wir sicherstellen, dass alle Werte weiterhin stabil bleiben.
Hier seht ihr, wie sich PJs Blutwerte entwickelt haben:
- ALP (Normalbereich 20–180): 327 → 292 → 171
- AST (Normalbereich 150–600): 927 → 602 → 368
- GGT (Normalbereich 10–60): 327 → 129 → 22
Wenn ich heute sehe, wie glücklich PJ wieder über die Weide rennt, bin ich einfach nur dankbar. Vor ein paar Monaten hätte ich nie gedacht, dass wir einmal an diesem Punkt stehen würden.
Danke, Hestevard, dass ihr meinem besten Freund eine zweite Chance geschenkt habt. Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Jahre.