Wenn sich ein Pferd im Sommer immer wieder an Mähne, Schweif oder Bauch scheuert, denken viele zunächst an trockene Haut, lästige Fliegen oder einen harmlosen Juckreiz. Doch bei vielen Pferden steckt mehr dahinter: das sogenannte Sommerekzem. In der Fachliteratur wird es meist als Insect Bite Hypersensitivity, kurz IBH, oder Culicoides-Hypersensitivität beschrieben. Gemeint ist eine allergische Hautreaktion, die vor allem durch den Speichel stechender Insekten der Gattung Culicoides ausgelöst wird. Diese winzigen Gnitzen sind besonders in den warmen Monaten aktiv und können bei empfindlichen Pferden eine deutliche Immunreaktion hervorrufen. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov], [mdpi.com]
Für betroffene Pferde ist Sommerekzem weit mehr als ein kosmetisches Problem. Der Juckreiz kann so stark werden, dass sich die Tiere Haare abbrechen, Hautstellen aufscheuern und sekundäre Hautveränderungen entwickeln. Studien und Übersichtsarbeiten beschreiben typische Veränderungen wie Haarverlust, Krusten, Hautverdickungen, offene Stellen und in schweren Fällen auch sekundäre bakterielle oder Hefepilzinfektionen. Besonders häufig betroffen sind Mähnenkamm, Schweifrübe, Widerrist, Rückenlinie sowie Bauchnaht – je nachdem, welche Insektenarten in der jeweiligen Region vorkommen und wo sie bevorzugt stechen. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov]
Warum entsteht Sommerekzem überhaupt?
Das Sommerekzem ist keine einfache Hautreizung, sondern eine fehlgeleitete Immunantwort. Das Immunsystem des Pferdes reagiert überempfindlich auf bestimmte Proteine im Speichel der stechenden Insekten. In der Forschung wird vor allem eine IgE-vermittelte allergische Reaktion beschrieben, die mit Mastzellaktivierung, Histaminausschüttung und später auch mit zellulären Entzündungsprozessen verbunden sein kann. Auch eosinophile Entzündungszellen spielen eine Rolle. Vereinfacht gesagt: Der Stich selbst ist nicht das Hauptproblem – entscheidend ist, wie stark das Immunsystem des Pferdes auf die im Speichel enthaltenen Allergene reagiert. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov], [frontiersin.org]
Interessant ist, dass nicht jedes Pferd bei Kontakt mit Culicoides-Mücken ein Sommerekzem entwickelt. Die Forschung geht davon aus, dass mehrere Faktoren zusammenkommen: genetische Veranlagung, Hautbarriere, Umweltbedingungen, Insektenbelastung und individuelle Immunregulation. Besonders gut untersucht ist das Sommerekzem bei Islandpferden. Da es auf Island keine stechenden Culicoides-Arten gibt, scheinen exportierte Islandpferde nach Kontakt mit diesen Insekten ein erhöhtes Risiko zu haben, eine allergische Reaktion zu entwickeln. In einer Übersichtsarbeit wird beschrieben, dass bei exportierten Islandpferden hohe Erkrankungsraten beobachtet wurden, was vermutlich mit fehlender früher immunologischer Toleranz gegenüber Culicoides-Allergenen zusammenhängt. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov]
Typische Anzeichen: Woran erkenne ich Sommerekzem?
Der Klassiker ist ein wiederkehrender, saisonaler Juckreiz. Viele Besitzer berichten, dass ihr Pferd im Frühjahr oder Frühsommer zunächst unruhiger wird, sich häufiger an Zaun, Boxenwand oder Bäumen scheuert und dann zunehmend sichtbare Hautveränderungen zeigt. Anfangs sieht man oft nur abgebrochene Mähnenhaare oder einen dünner werdenden Schweifansatz. Später können Krusten, Schuppen, offene Scheuerstellen oder verdickte Hautpartien hinzukommen. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov]
Typische Bereiche sind:
- Mähnenkamm
- Schweifrübe
- Widerrist und Rückenlinie
- Bauchnaht
- Kopf, Ohren oder Brustbereich
- bei manchen Pferden auch Euter- oder Schlauchregion
Wichtig ist: Nicht jeder Juckreiz im Sommer ist automatisch Sommerekzem. Auch Parasiten, Pilzinfektionen, bakterielle Hautprobleme, Futterunverträglichkeiten oder andere Allergien können ähnliche Symptome verursachen. Deshalb ist eine tierärztliche Abklärung sinnvoll, besonders wenn die Haut offen, entzündet oder nässend ist oder wenn der Juckreiz plötzlich sehr stark auftritt. Die Diagnose basiert in der Praxis häufig auf Vorgeschichte, Saisonalität, typischem klinischem Bild und dem Ausschluss anderer Ursachen. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov], [ceh.vetmed...cdavis.edu]
Warum frühes Management so wichtig ist
Beim Sommerekzem gilt: Je früher man gegensteuert, desto besser lässt sich der Verlauf im Alltag kontrollieren. Denn wenn der Juckreiz erst einmal zu starkem Scheuern führt, entsteht schnell ein Kreislauf aus Hautschädigung, Entzündung, noch mehr Juckreiz und erneuter Selbstverletzung. Genau deshalb setzen viele Managementkonzepte nicht erst bei offenen Stellen an, sondern bereits vor oder zu Beginn der Insektensaison.
Die aktuell wichtigste Maßnahme bleibt die Reduktion der Insektenexposition. Wissenschaftliche Übersichtsarbeiten nennen unter anderem Ekzemerdecken, Aufstallung zu besonders insektenaktiven Zeiten, Ventilatoren, Repellentien und eine möglichst mückenarme Umgebung als zentrale Bausteine. Culicoides-Mücken sind klein, bevorzugen oft windstille, feuchte Bereiche und sind besonders zu bestimmten Tageszeiten aktiv. Management bedeutet daher nicht nur „Fliegenspray benutzen“, sondern den gesamten Alltag des Pferdes strategisch zu betrachten. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov], [ceh.vetmed...cdavis.edu]
Praktisch kann das heißen: Pferde mit Sommerekzem profitieren oft davon, in der Dämmerung nicht auf mückenreichen Weiden zu stehen, feuchte Standorte und stehendes Wasser möglichst zu meiden, gut sitzende Ekzemerdecken zu tragen und durch stabile Hautpflege unterstützt zu werden. In schweren Phasen können tierärztlich eingesetzte Medikamente notwendig sein. In der Literatur werden etwa Kortikosteroide als symptomatische Option beschrieben; gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass solche Maßnahmen wegen möglicher Nebenwirkungen fachlich begleitet werden sollten. Antihistaminika zeigen beim Pferd dagegen laut Review-Literatur häufig keinen überzeugenden Effekt. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov], [ceh.vetmed...cdavis.edu]
Die Hautbarriere: Mehr als nur Oberfläche
Die Haut ist nicht nur eine Hülle, sondern ein aktives Immunorgan. Bei Pferden mit Insektenstich-Hypersensitivität wird in der Forschung auch eine beeinträchtigte epithelialen Barriere diskutiert. Ist diese Barriere geschwächt, kann die Haut empfindlicher auf Reize reagieren, Feuchtigkeit schlechter regulieren und anfälliger für sekundäre Probleme werden. Gleichzeitig können aufgekratzte Stellen selbst wieder Eintrittspforten für Keime sein. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov]
Deshalb ist Hautpflege beim Sommerekzem kein Nebenthema. Milde Reinigung, das Vermeiden reizender Produkte und eine Pflege, die die Haut beruhigt und geschmeidig hält, können Teil eines sinnvollen Gesamtkonzepts sein. Eine randomisierte, einfach verblindete Studie mit 28 Pferden untersuchte beispielsweise eine Creme mit Omega-3-Fettsäuren, Feuchthaltefaktoren und Emollientien bei Culicoides-Hypersensitivität. Bei den 21 Pferden, die die Studie beendeten, verbesserten sich die Hautläsionen auf der behandelten Körperseite signifikant im Vergleich zur unbehandelten Seite; der Juckreiz selbst und die Fellqualität verbesserten sich jedoch nicht signifikant. Das zeigt gut: Hautpflege kann helfen, Hautveränderungen zu begleiten – sie ersetzt aber kein vollständiges Insekten- und Allergiemanagement. [epub.ub.un...uenchen.de]
Welche Rolle spielt die Fütterung?
Fütterung kann ein Sommerekzem nicht „wegfüttern“. Trotzdem ist sie ein wichtiger Baustein, weil Haut, Fell und Immunsystem auf eine ausreichende Versorgung mit essenziellen Nährstoffen angewiesen sind. Besonders interessant sind in diesem Zusammenhang Omega-3-Fettsäuren. Sie stehen seit Jahren im Fokus, weil sie an der Regulation entzündlicher Prozesse beteiligt sind und die Zusammensetzung von Zellmembranen beeinflussen können.
Eine kleine, placebo-kontrollierte, doppelblinde Cross-over-Studie untersuchte sechs Pferde mit positiver Hauttestreaktion auf Culicoides-Extrakt. Nach 42 Tagen Leinsamen-Supplementierung zeigte sich eine reduzierte mittlere Hauttestreaktion auf Culicoides. Die Autoren beschrieben außerdem Veränderungen im Fettsäureprofil der Haare und keine negativen Nebenwirkungen bei den Versuchspferden. Wichtig ist jedoch die Einordnung: Es handelte sich um eine kleine Pilotstudie, keine groß angelegte klinische Untersuchung. Solche Ergebnisse sind spannend, sollten aber nicht überinterpretiert werden. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov]
Auch die Studie zur topischen Omega-3-haltigen Creme zeigt, dass Fettsäuren im Kontext allergischer Hautreaktionen ein relevanter Forschungsansatz sind. Dort verbesserten sich zwar die Hautläsionen signifikant, der Juckreiz aber nicht signifikant. Daraus lässt sich ableiten: Omega-3-Fettsäuren können eine sinnvolle Unterstützung im Hautmanagement sein, sollten aber immer als Teil eines größeren Maßnahmenpakets verstanden werden – nicht als alleinige Lösung. [epub.ub.un...uenchen.de]
Neben Omega-3-Fettsäuren sind auch Mikronährstoffe wie Zink, Kupfer, Selen, Vitamin E, Biotin und hochwertige Aminosäuren für Haut- und Fellstoffwechsel relevant. Hier sollte jedoch nicht blind ergänzt werden. Entscheidend ist die Gesamtration: Grundfutterqualität, Mineralfutter, Energieversorgung, Eiweißqualität und mögliche Stoffwechselthemen müssen zusammen betrachtet werden. Gerade bei Pferden mit wiederkehrenden Hautproblemen lohnt sich ein genauer Blick auf die Fütterung, idealerweise gemeinsam mit Tierarzt oder qualifizierter Futterberatung.
Neue Forschung: Immuntherapie als Zukunftsthema?
Spannend ist, dass sich die Forschung beim Sommerekzem zunehmend mit gezielteren immunologischen Ansätzen beschäftigt. Klassische Desensibilisierungen mit kompletten Culicoides-Extrakten waren in Studien nicht immer überzeugend. Neuere Arbeiten untersuchen dagegen rekombinante Culicoides-Allergene, also gezielt hergestellte Allergenbestandteile. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov], [frontiersin.org]
Eine prospektive, doppelblinde, placebo-kontrollierte Studie aus dem Jahr 2024 untersuchte eine Allergen-Immuntherapie mit neun rekombinanten Culicoides-Allergenen bei 17 Islandpferden mit Insektenstich-Hypersensitivität. Im ersten Behandlungsjahr erreichten 67 % der behandelten Pferde und 25 % der Placebo-Pferde eine Verbesserung des durchschnittlichen Läsionsscores um mehr als 50 %. Im zweiten Behandlungsjahr zeigte sich ein stärkerer Effekt: 89 % der behandelten Pferde gegenüber 14 % der Placebo-Pferde erreichten eine Verbesserung. Die Autoren ordneten den Ansatz als vielversprechend ein. [frontiersin.org]
Trotzdem bleibt wichtig: Solche Ansätze gehören in die Hand spezialisierter Tierärzte und sind nicht mit frei erhältlichen Ergänzungsfuttermitteln gleichzusetzen. Für Pferdebesitzer ist die Studie vor allem deshalb interessant, weil sie zeigt, wie komplex Sommerekzem immunologisch ist – und dass Forschung zunehmend versucht, nicht nur Symptome zu dämpfen, sondern die allergische Reaktion gezielter zu beeinflussen. [frontiersin.org]
Ein sinnvoller Alltag für Ekzemer: Die wichtigsten Bausteine
Ein gutes Sommerekzem-Management ist selten eine einzelne Maßnahme. Meist ist es die Kombination aus konsequentem Schutz, ruhiger Hautpflege, tierärztlicher Begleitung und passender Nährstoffversorgung.
1. Insektenkontakt reduzieren
Ekzemerdecken, Repellentien, mückenarme Weidezeiten, Ventilatoren und das Meiden feuchter, windstiller Bereiche gehören zu den zentralen Maßnahmen. Die Reduktion von Insektenstichen ist laut Review-Literatur der wichtigste Baustein im Management. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov], [ceh.vetmed...cdavis.edu]
2. Haut frühzeitig schützen
Warte nicht, bis offene Stellen entstehen. Kontrolliere Mähne, Schweif und Bauchlinie regelmäßig, besonders ab Frühjahr und bei warm-feuchter Witterung. Kleine Veränderungen lassen sich meist leichter begleiten als großflächige Hautprobleme.
3. Tierärztlich abklären lassen
Bei starken, nässenden, entzündeten oder schmerzhaften Hautstellen sollte immer ein Tierarzt hinzugezogen werden. Auch wenn der Juckreiz ungewöhnlich früh, ungewöhnlich stark oder ganzjährig auftritt, sollten andere Ursachen ausgeschlossen werden.
4. Fütterung kritisch betrachten
Eine bedarfsgerechte Versorgung mit essenziellen Fettsäuren, Spurenelementen, Vitaminen und Aminosäuren unterstützt Haut- und Fellstoffwechsel. Studien zu Leinsamen und topischen Omega-3-reichen Formulierungen liefern Hinweise, dass Fettsäuren bei allergischen Hautthemen eine Rolle spielen können, auch wenn sie keine alleinige Therapie darstellen. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov], [epub.ub.un...uenchen.de]
5. Realistische Erwartungen haben
Sommerekzem ist häufig eine langfristige Herausforderung. Die Fachliteratur beschreibt, dass es aktuell keine einfache Heilung gibt und betroffene Pferde meist ein dauerhaftes Management benötigen. Das klingt ernüchternd, ist aber auch entlastend: Es geht nicht darum, „das eine Wundermittel“ zu finden, sondern ein System aufzubauen, das deinem Pferd zuverlässig durch die Insektensaison hilft. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov], [ceh.vetmed...cdavis.edu]
Unterstützung von innen: Duraglow als Teil des Haut- und Fellmanagements
Neben Insektenschutz und Hautpflege kann auch die gezielte ernährungsphysiologische Unterstützung sinnvoll sein. Duraglow ist laut internen Produktinformationen ein Ergänzungsfuttermittel zur Unterstützung von Haut und Fell und wird unter anderem für Pferde mit Juckreiz, Hautproblemen, Sommerekzem, Mauke, stumpfem Fell sowie empfindliche oder allergische Pferde beschrieben. Die Rezeptur enthält unter anderem Omega-3-Fettsäuren, Biotin, Methionin, Zink, Knoblauch, Kollagenbausteine, Vitamine und Antioxidantien. [HestevardF...Q_20260421 | PDF], [Hufe und Haut | Word]
Damit passt Duraglow vor allem in ein ganzheitliches Konzept: Es ersetzt keine Ekzemerdecke, kein Insektenmanagement und keine tierärztliche Behandlung, kann aber die normale Haut- und Fellfunktion ernährungsphysiologisch unterstützen. Besonders interessant ist der Fokus auf Omega-3-Fettsäuren, Biotin, Zink sowie antioxidative Nährstoffe – also Nährstoffe, die im Zusammenhang mit Haut- und Fellstoffwechsel eine wichtige Rolle spielen. Interne Produktunterlagen beschreiben Duraglow als Ergänzungsfuttermittel aus über 25 Inhaltsstoffen zur Unterstützung einer gesunden Haut und eines glänzenden Fells; zudem wird es als ADMR- und FEI-konform geführt. [Hufe und Haut | Word], [Hestevard...ice_Poster | Excel]
Gerade bei Pferden, die jedes Jahr wieder mit saisonalem Juckreiz zu kämpfen haben, lohnt es sich, frühzeitig zu starten – idealerweise bevor der stärkste Insektendruck beginnt. Denn Haut und Fell brauchen Zeit, um auf eine verbesserte Nährstoffversorgung zu reagieren. In internen FAQ-Unterlagen zu Duraglow werden erste sichtbare Verbesserungen meist nach 4–6 Wochen beschrieben; das sollte jedoch nicht als garantierter Effekt verstanden werden, sondern als praxisbezogene Orientierung aus Produktinformationen. [HestevardF...Q_20260421 | PDF]
Fazit: Sommerekzem braucht Konsequenz, kein Bauchgefühl
Sommerekzem ist eine komplexe allergische Hauterkrankung, bei der Insektenstiche, Immunsystem, Hautbarriere und Umweltfaktoren zusammenspielen. Die Forschung zeigt klar: Der wichtigste Schritt ist die Reduktion der Insektenexposition. Gleichzeitig können Hautpflege, tierärztliche Begleitung und eine durchdachte Fütterung helfen, das Pferd in der Saison besser zu unterstützen. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov], [ceh.vetmed...cdavis.edu]
Für Pferdebesitzer bedeutet das: früh anfangen, konsequent bleiben und das Pferd ganzheitlich betrachten. Wer erst handelt, wenn Mähne und Schweif bereits blutig gescheuert sind, läuft dem Problem oft hinterher. Wer dagegen rechtzeitig schützt, die Haut im Blick behält und die Versorgung von innen unterstützt, schafft deutlich bessere Voraussetzungen für eine ruhigere Sommersaison.
Studien und wissenschaftliche Quellen
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Cox, A.; Stewart, A. J. — “Insect Bite Hypersensitivity in Horses: Causes, Diagnosis, Scoring and New Therapies”, Animals, 2023.
Übersichtsarbeit zu Ursachen, Pathophysiologie, Diagnose, Management und neuen Therapieansätzen bei equiner Insektenstich-Hypersensitivität. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov] -
Graner, A. et al. — “Allergen immunotherapy using recombinant Culicoides allergens improves clinical signs of equine insect bite hypersensitivity”, Frontiers in Allergy, 2024.
Prospektive, doppelblinde, placebo-kontrollierte Studie zur Allergen-Immuntherapie mit rekombinanten Culicoides-Allergenen bei Islandpferden. [frontiersin.org] -
Huhmann, R.; Müller, R. S. — “A cream containing omega-3-fatty acids, humectants and emollients as an aid in the treatment of equine Culicoides hypersensitivity”, Veterinary Dermatology, 2019.
Studie zu einer topischen Formulierung mit Omega-3-Fettsäuren, Feuchthaltefaktoren und Emollientien bei Culicoides-Hypersensitivität. [epub.ub.un...uenchen.de] -
O’Neill, W.; McKee, S.; Clarke, A. F. — “Flaxseed supplementation associated with reduced skin test lesional area in horses with Culicoides hypersensitivity”, Canadian Journal of Veterinary Research, 2002.
Kleine placebo-kontrollierte, doppelblinde Cross-over-Studie zur Leinsamen-Supplementierung bei Pferden mit Culicoides-positivem Hauttest. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov] -
UC Davis Center for Equine Health — “Insect Bite Hypersensitivity”, 2022.
Fachliche Übersicht zu klinischen Anzeichen, Diagnose und Management inklusive Hinweis auf Insektenkontrolle als zentrale Maßnahme. [ceh.vetmed...cdavis.edu] -
Mureșan, A. N.; Țăpuc, I. M.; Neagu, D. M. — “Understanding Insect Bite Hypersensitivity in Horses: A Narrative Review for Clinical Practice”, Allergies, 2025.
Narrative Review zu Immunpathogenese, genetischer Prädisposition und klinischem Management der Insektenstich-Hypersensitivität beim Pferd. [mdpi.com]