Parodontose beim Pferd: Warum Zahngesundheit mehr ist als „einmal im Jahr raspeln“

Jul 06, 2026Daniela Spliethove

Wenn Pferde langsamer fressen, Futter aus dem Maul fallen lassen oder plötzlich mäkelig wirken, denken viele Besitzer zuerst an Magen, Futterqualität oder Alter. Die Zähne geraten oft erst später in den Fokus – dabei können Erkrankungen des Zahnfleischs und des Zahnhalteapparats beim Pferd erhebliche Schmerzen verursachen. Umgangssprachlich wird häufig von Parodontose gesprochen; fachlich präziser ist meist Parodontitis oder periodontale Erkrankung, weil es sich um entzündliche Veränderungen des Zahnhalteapparats handelt.

In der Pferdezahnmedizin gilt die periodontale Erkrankung als ein wichtiges, häufig unterschätztes Problem. Das MSD Veterinary Manual beschreibt periodontale Erkrankungen bei älteren Pferden als häufig und nahezu immer mit Diastemata, also krankhaften Zahnzwischenräumen, verbunden. Dort kann sich Futter einlagern, wodurch Zahnfleisch und tiefere Strukturen des Zahnhalteapparats belastet werden. [msdvetmanual.com]

Was passiert bei einer periodontalen Erkrankung?

Der Zahnhalteapparat besteht nicht nur aus dem sichtbaren Zahnfleisch. Dazu gehören unter anderem Zahnfachknochen, Wurzelzement, Zahnfleisch und das periodontale Ligament, das den Zahn im Zahnfach verankert. Wird dieser Bereich dauerhaft gereizt oder entzündet, kann es zu Zahnfleischrückgang, Taschenbildung, Lockerung und in fortgeschrittenen Fällen auch zu Zahnverlust kommen. Das MSD Veterinary Manual beschreibt die Erkrankungsstufe über den Verlust der Verbindung zwischen Zahn und Zahnfach; in schweren Fällen mit instabilen Zähnen kann eine orale Extraktion sinnvoll sein. [msdvetmanual.com]

Beim Pferd unterscheidet sich die Entstehung periodontaler Probleme deutlich vom Menschen. Während beim Menschen Plaque und bestimmte bakterielle Biofilme eine zentrale Rolle spielen, ist die periodontale Erkrankung beim Pferd sehr häufig mit mechanischen Problemen verbunden – vor allem mit Diastemata, Fehlstellungen, ungleichmäßigem Zahnabrieb oder Futtereinlagerungen zwischen den Backenzähnen. Eine aktuelle Studie zu equinen Backenzahn-Diastemata beschreibt, dass solche Zahnzwischenräume den normalen Kontakt zwischen benachbarten Zähnen unterbrechen, Futter zurückhalten und dadurch Zahnfleischentzündung sowie periodontale Schäden fördern können. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov]

Warum Diastemata so problematisch sind

Die Backenzähne des Pferdes sind darauf ausgelegt, als zusammenhängende Mahlfläche zu arbeiten. Normalerweise liegen die Zähne so eng aneinander, dass kein Futter tief zwischen ihnen stecken bleibt. Entsteht jedoch ein krankhafter Spalt – ein Diastema –, kann Futter in diesen Zwischenraum gedrückt werden. Dort kann es liegen bleiben, sich zersetzen und das umliegende Gewebe reizen. Genau dieser Mechanismus wird in der neueren Literatur als zentraler Faktor bei der Entwicklung periodontaler Erkrankungen beschrieben. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov], [msdvetmanual.com]

Eine 2026 veröffentlichte Untersuchung an 50 Pferdeköpfen fand insgesamt 317 Backenzahn-Diastemata. Davon waren 63,1 % offen und 36,9 % geschlossen; 62,5 % der Diastemata waren mit periodontaler Erkrankung verbunden. Besonders relevant: Offene Diastemata waren in dieser Studie signifikant mit höheren periodontalen Erkrankungsscores assoziiert, und mandibuläre Lokalisationen zeigten trotz geringerer Gesamtprävalenz eine größere Erkrankungsschwere. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov]

Das ist deshalb spannend, weil offene Diastemata früher teilweise als weniger problematisch betrachtet wurden als sogenannte „valve-type“ oder geschlossene Diastemata, bei denen Futter leichter hinein-, aber schlechter wieder herausgelangt. Die Studie zeigt jedoch, dass auch offene Zwischenräume klinisch relevant sein können, wenn sie über längere Zeit Futterretention, bakterielle Besiedlung und chronische Entzündung begünstigen. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov]

Warum Pferde lange nichts zeigen

Ein großes Problem bei Zahnerkrankungen ist, dass Pferde Schmerzen häufig lange kompensieren. Sie fressen weiter, wirken äußerlich relativ normal und zeigen erst spät deutliche Symptome. In der Praxis werden periodontale Probleme deshalb oft erst erkannt, wenn bereits Futterwickel, Gewichtsverlust, einseitiges Kauen, Maulgeruch oder deutliche Fressprobleme auftreten.

Gerade bei älteren Pferden kann das Risiko steigen, weil sich die Zahnform durch lebenslangen Abrieb verändert. Die Backenzähne des Pferdes sind hypsodont, also hochkronig, und verändern sich über die Jahre durch Eruption und Abnutzung. Eine CT-basierte Studie zu altersbezogenen Veränderungen der Backenzähne beschreibt, dass Diastemata bei Pferden eine häufige und schmerzhafte Erkrankung darstellen und dass die Entwicklung solcher Zwischenräume mit fehlendem effektivem engen Zahnkontakt zusammenhängt. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov]

Diese Studie zeigte außerdem altersbezogene Zahnbewegungen, insbesondere mesiale Drift bestimmter Backenzähne. Die Autoren beschreiben, dass solche Bewegungen normalerweise dazu beitragen sollen, engen Kontakt zwischen den Zähnen aufrechtzuerhalten. Wenn dieser Kontakt nicht ausreichend erhalten bleibt, können Diastemata entstehen oder bestehen bleiben. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov]

Typische Anzeichen: Woran Besitzer aufmerksam werden sollten

Periodontale Erkrankungen können sehr unterschiedlich auffallen. Manche Pferde zeigen zunächst nur subtile Veränderungen, andere entwickeln deutliche Fressprobleme. Typische Hinweise können sein:

  • Futter fällt beim Kauen aus dem Maul
  • Heu wird zu Wickeln geformt und wieder ausgespuckt
  • längere Fressdauer oder langsames Kauen
  • einseitiges Kauen oder schiefe Kopfhaltung beim Fressen
  • unangenehmer Geruch aus dem Maul
  • vermehrtes Speicheln
  • Gewichtsverlust trotz ausreichendem Futterangebot
  • Widerstand gegen Gebiss oder Trense
  • Schwellungen im Kieferbereich
  • wiederkehrende Nasenausfluss-Probleme bei fortgeschrittenen Zahnprozessen

Nicht jedes dieser Symptome beweist eine periodontale Erkrankung. Sie können aber ein Hinweis darauf sein, dass eine gründliche Untersuchung durch einen pferdezahnkundigen Tierarzt nötig ist. Das MSD Veterinary Manual nennt als erfolgreiches Management unter anderem das Korrigieren von Zahnabriebanomalien und das Entfernen von eingelagertem Futter. [msdvetmanual.com]

Warum regelmäßige Zahnkontrollen entscheidend sind

Eine oberflächliche Maulkontrolle reicht bei vielen Pferden nicht aus, um Probleme frühzeitig zu erkennen. Kleine oder funktionell geschlossene Diastemata können schwer zu sehen sein, wenn das Pferd nicht sediert ist, kein Maulgatter verwendet wird oder Licht und Spiegel beziehungsweise Endoskopie fehlen. Die 2026 veröffentlichte Diastema-Studie weist darauf hin, dass Backenzahn-Diastemata bei lebenden Pferden vermutlich unterdiagnostiziert sind, weil kleine oder funktionell geschlossene Zahnzwischenräume ohne Sedation, vollständiges Maulgatter und geeignete Beleuchtung schwierig zu erkennen sein können. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov]

Auch eine Studie an 100 Miniaturpferden zeigt, wie verbreitet Zahnprobleme sein können: 95 % der untersuchten Miniaturpferde hatten mindestens eine Zahnerkrankung. Zu den häufigsten Befunden gehörten Kronenverlängerungen, Schleimhautulzerationen, Diastemata, Klasse-1-Malokklusionen und Hypodontie. Die Autoren schlossen daraus, dass häufige Mauluntersuchungen bereits ab jungem Alter Teil der präventiven Gesundheitsvorsorge sein sollten, um Morbidität zu reduzieren und das Fortschreiten von Zahnerkrankungen zu verlangsamen. [frontiersin.org]

Diese Ergebnisse stammen aus einer speziellen Population von Miniaturpferden und lassen sich nicht eins zu eins auf alle Pferde übertragen. Sie zeigen aber sehr deutlich, wie häufig relevante Zahnbefunde unbemerkt bestehen können – und wie wichtig eine gründliche Untersuchung ist. [frontiersin.org]

Parodontale Erkrankungen sind nicht nur ein Zahnproblem

Zahnschmerzen wirken sich beim Pferd auf den gesamten Alltag aus. Wenn Kauen unangenehm wird, kann die Futteraufnahme verändert sein. Das Pferd kaut weniger effizient, sortiert Futter aus oder nimmt weniger Raufutter auf. Die 2026 veröffentlichte Studie beschreibt equine periodontale Erkrankungen als häufig und oft unterdiagnostiziert; interne Produktunterlagen zu formulieren ebenfalls, dass equine periodontale Erkrankungen zu Schmerz, reduzierter Futtereffizienz und fortschreitendem Zahnverlust beitragen können. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov], [FSAH Speci...026Q3 - v5 | PDF]

Bei älteren Pferden ist das besonders relevant. Wenn die Kaufunktion ohnehin altersbedingt nachlässt, können zusätzliche Zahnprobleme die Raufutteraufnahme deutlich erschweren. Eine Studie zur Zahngesundheit bei Miniaturpferden zeigte, dass ältere Pferde eine höhere Prävalenz von Zahnerkrankungen, Diastemata und Kronenverlängerungen hatten. [frontiersin.org]

Was kann der Tierarzt tun?

Die Therapie richtet sich nach Ursache, Lage und Schweregrad. Wichtig ist zunächst eine gründliche Untersuchung des gesamten Mauls. Dazu gehören je nach Fall Sedation, Maulgatter, Spülung, gute Beleuchtung, Spiegel oder Oralskopie sowie bei Bedarf Röntgen oder andere bildgebende Verfahren. Ziel ist es, Futtereinlagerungen, Zahnzwischenräume, Taschen, abnormen Abrieb, Zahnlockerung oder sekundäre Veränderungen zu erkennen.

Das MSD Veterinary Manual nennt als Elemente eines erfolgreichen Managements das Korrigieren von Zahnabriebanomalien und das Reinigen von eingelagertem Futter; bei schweren Fällen mit instabilen Zähnen kann eine Extraktion sinnvoll sein. [msdvetmanual.com]

In einer kritisch bewerteten Fachpublikation zur Diastema-Behandlung wird beschrieben, dass Diastemata und damit verbundene periodontale Erkrankungen als wichtige Ursache für orale Schmerzen und Futterwickeln bei Überweisungsfällen gelten. Die Publikation beschreibt außerdem, dass klinische Behandlung zunächst eine vollständige Mauluntersuchung umfasst, um Morphologie der Diastemata sowie Lage und Tiefe periodontaler Taschen zu bestimmen. [beva.onlin....wiley.com]

Welche Rolle spielt Fütterung?

Fütterung ersetzt keine Zahnbehandlung. Ein Pferd mit schmerzhaften Diastemata, tiefen Taschen oder instabilen Zähnen benötigt eine zahnmedizinische Abklärung. Trotzdem spielt Ernährung eine wichtige Rolle, weil die Maulgesundheit eng mit Kautätigkeit, Futterstruktur und allgemeiner Gewebegesundheit zusammenhängt.

Aus wissenschaftlicher Sicht ist besonders interessant, dass periodontale Erkrankungen nicht nur ein mechanisches Problem sind. Futtereinlagerung und Gewebeschädigung können lokale Entzündungsreaktionen, mikrobielle Dysbalance und oxidativen Stress begünstigen. Interne Produktunterlagen zu beschreiben equine periodontale Erkrankungen als Prozess, bei dem mikrobielle Dysbalance in der Maulhöhle eine lokale Immunantwort, chronische Entzündung und oxidativen Stress auslösen kann; diese Prozesse werden dort mit Schädigung des Zahnfleischgewebes, Taschenbildung und Krankheitsprogression in Verbindung gebracht. [FSAH Speci...026Q3 - v5 | PDF]

Für Pferdebesitzer bedeutet das in der Praxis: Die Basis bleibt eine hochwertige, pferdegerechte Raufutterversorgung und regelmäßige Zahnkontrolle. Wenn ein Pferd bereits eingeschränkt kaut, können angepasste Futterformen notwendig sein – zum Beispiel eingeweichte Heucobs oder seniorengerechte Rationen. Solche Maßnahmen sollten aber individuell mit Tierarzt oder Futterberatung abgestimmt werden, weil Kauvermögen, Zahnstatus, Körperzustand und Stoffwechsel immer zusammen betrachtet werden müssen.

Warum „einmal auffeilen“ oft nicht reicht

Viele Pferdebesitzer verbinden Zahnbehandlung noch immer vor allem mit dem Entfernen scharfer Kanten. Das ist wichtig, greift aber bei periodontalen Erkrankungen häufig zu kurz. Wenn die Ursache ein Diastema mit Futtereinlagerung ist, muss der Zwischenraum selbst beurteilt werden. Wenn ein Zahn fehlsteht, überlang ist oder die Mahlbewegung stört, kann sich das Problem immer wieder verstärken.

Die CT-basierte Studie zu Zahnbewegung und Zahnalterung beschreibt, dass enger Kontakt zwischen Backenzähnen wichtig ist, um Diastemata zu verhindern. Gleichzeitig zeigt sie, dass Studien zu Zahnangulation und Drift helfen können, besser zu verstehen, warum Diastemata entstehen und wie sie verhindert oder behandelt werden könnten. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov]

Das macht deutlich: Effektive Zahngesundheit beim Pferd ist Prävention, Diagnostik und Verlaufskontrolle – nicht nur ein routinemäßiges Kürzen sichtbarer Spitzen.

Unterstützung von innen: Dentiquin als Teil des Zahngesundheits-Managements

Neben der zahnärztlichen Behandlung kann eine gezielte ernährungsphysiologische Unterstützung sinnvoll sein, insbesondere wenn das Ziel ist, normale Zahnfleischfunktion, Gewebekomfort und antioxidative Schutzmechanismen zu unterstützen. beschreibt Dentiquin als hoch bioverfügbare Multi-Action-Formel zur Unterstützung normaler equiner periodontaler Gesundheit und des Zahnfleischkomforts. [Hestevard...Dentiquin | PDF]

Laut enthält Dentiquin inaktivierte Hefe als Quelle für Nukleotide und Beta-Glucane, Calciumcarbonat und Maisstärke sowie Zusatzstoffe wie Vitamin D3, Vitamin E, Vitamin C, Olibanum-Extrakt aus Boswellia serrata, Mariendistel-Extrakt und Siliciumsäure. Die Fütterungsempfehlung in dieser Produktunterlage lautet 50 g pro Tag für alle Pferde, und die Anwendung soll in Verbindung mit routinemäßigen Zahnkontrollen oder nach tierärztlicher Empfehlung erfolgen. [Hestevard...Dentiquin | PDF]

Die Positionierung ist wichtig: Dentiquin ersetzt keine Zahnbehandlung, keine professionelle Reinigung von Diastemata und keine tierärztliche Diagnostik. Es kann aber als ergänzende Fütterungsmaßnahme innerhalb eines umfassenden Plans eingesetzt werden. Interne Produktunterlagen beschreiben den Ansatz über drei Bereiche: Unterstützung einer normalen Immunantwort durch Beta-Glucane, Unterstützung des normalen Gewebekomforts durch Boswellia serrata und antioxidative Unterstützung durch Vitamin C und E. [FSAH Speci...026Q3 - v6 | PDF], [Hestevard...Dentiquin | PDF]

Besonders sinnvoll ist eine solche Unterstützung bei Pferden, bei denen bereits eine zahnmedizinische Diagnose gestellt wurde und bei denen der Tierarzt regelmäßige Kontrollen empfiehlt. Auch bei älteren Pferden oder Pferden mit wiederkehrenden Zahnfleischproblemen kann es sinnvoll sein, Maulgesundheit nicht nur mechanisch, sondern ganzheitlich zu betrachten – immer in Kombination mit professioneller Dentalpflege.

Fazit: Zahngesundheit beginnt, bevor das Pferd sichtbar Probleme zeigt

Periodontale Erkrankungen beim Pferd entwickeln sich häufig schleichend. Viele Pferde zeigen erst spät deutliche Symptome, obwohl bereits Futtereinlagerungen, Zahnfleischentzündungen oder Taschenbildung bestehen können. Die aktuelle Studienlage zeigt, dass Diastemata eng mit periodontalen Veränderungen verbunden sind und dass regelmäßige, gründliche Mauluntersuchungen entscheidend sind, um Probleme frühzeitig zu erkennen. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov], [msdvetmanual.com]

Für Pferdebesitzer heißt das: Nicht erst handeln, wenn das Pferd Futterwickel ausspuckt oder Gewicht verliert. Regelmäßige Zahnkontrollen, gute Beobachtung beim Fressen, angepasste Fütterung und bei Bedarf eine gezielte ernährungsphysiologische Unterstützung können helfen, die Maulgesundheit langfristig besser zu begleiten.

Gerade weil Pferde Zahnschmerzen oft lange verbergen, ist Prävention hier besonders wertvoll. Ein gesundes Maul bedeutet nicht nur bessere Futteraufnahme – es bedeutet Komfort, Wohlbefinden und Lebensqualität.

Studien und wissenschaftliche Quellen

  1. Mata, F.; Johnson, C. — “Epidemiology of open and closed diastemata in equine cheek teeth and associations with periodontal pathology”, Veterinary Research Communications, 2026.
    Untersuchung von 50 Pferdeköpfen mit 317 identifizierten Backenzahn-Diastemata; 62,5 % der Diastemata waren mit periodontaler Erkrankung verbunden. Offene Diastemata und mandibuläre Lokalisationen waren mit höherer Erkrankungsschwere assoziiert. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov]

  2. Tinsley, T. et al. — “The prevalence and risk factors of dental disease found in 100 miniature horses”, Frontiers in Veterinary Science, 2023.
    Querschnittsstudie an 100 Miniaturpferden; 95 % hatten Zahnerkrankungen. Häufige Befunde waren Kronenverlängerungen, Schleimhautulzerationen, Diastemata, Malokklusionen und Hypodontie. [frontiersin.org]

  3. Liuti, T. et al. — “Studies on Age-Related Changes in Equine Cheek Teeth Angulation and Dental Drift”, Frontiers in Veterinary Science, 2022.
    CT-basierte Studie zu Zahnangulation und Zahnbewegung bei Pferden unterschiedlichen Alters; beschreibt Diastemata als häufige und schmerzhafte Erkrankung durch fehlenden engen interdentalen Kontakt. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov]

  4. Townsend, N. — “Is flushing and packing adequate for diastema treatment?”, Equine Veterinary Education, 2015.
    Kritisch bewerteter Fachbeitrag zur Diastema-Behandlung; beschreibt Diastemata und assoziierte periodontale Erkrankungen als wichtige Ursache oraler Schmerzen und Futterwickeln bei Überweisungsfällen. [beva.onlin....wiley.com]

  5. MSD Veterinary Manual — “Periodontal Disease in Horses”, reviewed/revised 2024.
    Fachübersicht zu periodontalen Erkrankungen beim Pferd; beschreibt die häufige Verbindung zu Diastemata, das Management über Korrektur von Abriebanomalien und Entfernen eingelagerten Futters sowie Extraktion bei schweren instabilen Zähnen. [msdvetmanual.com]

  6. Interne Produktquelle:
    Produktinformation zu Dentiquin als ergänzende Formel zur Unterstützung normaler equiner periodontaler Gesundheit und des Zahnfleischkomforts inklusive Zusammensetzung und Fütterungsempfehlung.

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